Die Beichte ist ein Gespräch mit einem Priester, in dem man seine Schuld bereut und bekennt und dann die Zusage erhält: „Deine Sünden sind dir von Gott vergeben!“

Die Beichte ist Teil des Prozesses von Umkehr, Buße und Versöhung. Gemeint ist die Abwendung von einem Leben, das in Schuld verstrickt war, und die Hinwendung zu Gott – der längst auf uns wartet.

Die sieben Hauptsünden Stolz, Habsucht, Neid, Zorn, Unkeuschheit, Unmäßigkeit, Trägheit oder Überdruss wurden früher häufig als „Todsünden“ bezeichnet. Sie sind Grundgefährdungen des Menschen und heißen Hauptsünden, weil sie oft Wurzel weiterer Sünden sind.

Texte verfasst von P. Anselm Grün OSB.


Hochmut ist die Weigerung, sich in seiner eigenen Menschlichkeit anzunehmen.


 Todsünde: Neid oder Eifersucht

 Todsünde: Zorn, Groll und Bitterkeit

 Todsünde: Geiz und Enge

 Todsünde: Unkeuschheit, Nebenabsichten in der Liebe

 Todsünde: Unmäßigkeit und Gier

 Todsünde: Trägheit oder Akedia