Sakrament der Trauung

1. Hochzeits Anmeldung

Bitte melden Sie sich mind. 6 Monate vorm gewünschten Hochzeitstermin an! Umso früher desto stress-freier die Vorbereitungen und umso höher die Chance auf Wunschtermin und Wunschpriester/-Diakon. Es reicht, wenn eine(r) von Ihnen zur Anmeldung kommt.

Für die Trauungsanmeldung ist ihre Wohnpfarre zuständig, wo Braut und/oder Bräutigam ihren Wohnsitz haben. Ist nur eine(r) der beiden röm-kath., so ist dieser Wohnsitz maßgebend.

Sie können sich in den Bürostunden jederzeit anmelden und auch gleich Ihre Wünsche deponieren, falls Sie z.B. direkt nach dem Gottesdienst im Barbaraheim oder im Pfarrgarten eine Agape planen, wir heißen Sie auch dazu willkommen.

Sollten Wohnpfarre und Trauungspfarre nicht ident sein, so klären Sie bitte den Hochzeitstermin mit der Pfarre, in der die Trauung stattfinden soll. Die Wohnpfarre erstellt das Trauungsprotokoll und sendet es dann unterfertig an die Trauungspfarre.

Mitnehmen zur Anmeldung: Taufschein von Frau und Mann, Meldezettel des in der Pfarre wohnenden Partners, ev. Dokumente über Vorehen.

Wenn Sie schon standesamtlich verheiratet sind, bitte auch die Eheurkunde. (Wenn die Feier am Standesamt erst folgt, bitte eine Kopie der standesamtlichen Eheurkunde vor dem Trauungsgottesdienst in die Sakristei bringen, am besten einen Trauzeugen damit beauftragen.)

2. Trauungsprotokoll

Nach der Anmeldung im Büro wird sich Wunschpriester/-Diakon mit Ihnen in Verbindung setzen und einen Gesprächstermin ausmachen. Dort wird gemeinsam das Trauungsprotokoll besprochen und unterfertigt – dazu bedarf es der Anwesenheit von Braut und Bräutigam.

Für eine katholische Ehe braucht es die Bereitschaft, einander bewusst in Liebe, freiwillig, auf Dauer, in Offenheit für Kinder und im Vertrauen auf Gott das Sakrament der Ehe zu spenden.

Rechtliche Minimalvoraussetzung ist, dass eine(r) der beiden katholisch getauft und nicht ausgetreten ist. (Trotzdem ist es natürlich möglich, im Rahmen der Ehevorbereitung auch über einen Wiedereintritt oder die Firmung zu sprechen.)

Wenn eine(r) der beiden einer anderen christlichen Konfession angehört, ist gerne auch eine ökumenische Trauung möglich.

Trauzeugen haben die Aufgabe, anwesend zu bezeugen, dass die Eheschließung korrekt ist, sie müssen nicht selbst katholisch sein.

3. Eheseminar

Wichtiger als Hochzeitsvorbereitungen ist eine gute Ehevorbereitung zur Stärkung Ihrer Beziehung, damit sie hoffentlich ein Leben lang in Liebe hält! Das Eheseminar will dafür ein guter Beitrag sein, als qualitativ hochwertige Zeit, zum Auftanken für Ihre Beziehung.

In herzlicher, offener, kreativer Atmosphäre geht es darum einander (neu) kennenzulernen, Hochzeits-vorbereitung, Kommunikation und Konfliktkultur, Werte, Liebe, Sexualität, Eheversprechen, den Glauben gemeinsam leben… Zum Teil „Gestaltung des Trauungsgottesdienstes“ kommt auch Wunschpriester/-Diakon.

Unkostenbeitrag: € 20,- pro Paar; Anmeldung im Pfarrbüro.

4. Hochzeitsgestaltung

Nach dem Eheseminar folgt ein ausführliches Gespräch zur Vorbereitung und Gestaltung der Trauung mit Ihrem Trauungspriester. Wenn ein anderer Priester oder Diakon gewünscht wird, ist dies selbstverständlich ebenso möglich.

Musik: Ein wesentlicher Bestandteil jedes Gottesdienstes ist Musik. Bitte überlegen sie schon frühzeitig, welcher Musikstil (oder eine Kombination) Ihre kirchliche Trauung prägen soll. Zur Heiratszeit sind Musiker oft lange im Voraus ausgebucht, bitte frühzeitig Kontakte herstellen!

Es empfiehlt sich eine Kombination aus Musik sowohl „nur“ zum Hören als auch zum gemeinsamen Singen. Gerne vermitteln wir unverbindlich Kontaktdaten von OrganistIn, SolosängerIn, Musik-Gruppen.

Blumenschmuck: Unsere Pfarrkirche wird im Regelfall Fr-Nachmittag mit frischen Blumen beim Altar geschmückt. Wenn Sie für Ihre Trauung eine andere/größere Blumengestaltung selbst übernehmen wollen, ist das gerne möglich. Bitte besprechen Sie dies im Pfarrbüro.

Bitte zum Blumen-Aufhängen bei den Bankreihen kein Tixo sondern nur Bänder verwenden, um das Holz zu schonen.

Kosten: Die Trauung ist bei uns selbstverständlich kostenlos.

Eine Anregung zur Kollekte im Gottesdienst: Vielleicht ist dieser Freudentag eine gute Gelegenheit, auch Menschen in Not ein wenig an Ihrem Glück teilhaben zu lassen. Eine Möglichkeit wäre, im Gottesdienst eine Kollekte für einen sozialen Zweck durchzuführen (bei einer Messe zur Gabenbereitung, bei einer Wort-Gottes-Feier beim Ausgang). Gerne informieren wir über die Sozialprojekte unserer Pfarre!

5. Trauung

Die Trauung ist entweder im Rahmen einer Wort-Gottes-Feier oder einer Messe möglich. Die längere Variante ist sinnvoll, wenn das Brautpaar und die meisten Mitfeiernden eine persönliche Beziehung zur Messe haben.

Zur Feier selbst wünschen wir Ihnen als Pfarrgemeinde jetzt schon ein schönes Fest!

Übrigens: Den Trauschein bekommen Sie dort gleich überreicht.

Agape nach dem Gottesdienst: Gerne können Sie nach dem Gottesdienst eine Agape im Pfarrgarten oder im Barbaraheim veranstalten. Alles Nähere bitte im Pfarrbüro besprechen!